| Biotech-Flash |
19.02.2009, 11:24 |
| Im Rausch der Tiefe - Indizes auf Tauchfahrt
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Nach den teilweise deutlichen Kursrückschlägen der vergangenen Handelstage büßten erwartungsgemäß auch die aufgeführten Branchenindizes an Kursperformance ein. Nichtsdestotrotz fielen die Verluste insbesondere im Vergleich zu den Benchmark-Indizes weitaus geringer aus.
Weiterhin lässt die Statistik
erkennen, dass die Kursrücksetzer bei den hiesigen Subindizes geringer
ausfielen als bei ihren US-amerikanischen Index-Pendants. So verbuchte der
deutsche Prime IG
Healthcare-Index auf Wochenbasis lediglich einen
Abschlag von 0,4 %. Der Prime Pharma
& Healthcare-Index verlor im gleichen Zeitraum rund 1 %. Auf Jahressicht
steht es derzeit (unter Berücksichtigung der Benchmark-Indizes) zwar noch
unentschieden, doch allmählich bröckeln auch hier die Index-Gewinne der
gegenwärtigen „Outperformer“, wie u. a. Amex Biotech, Prime Biotechnologie.
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Index
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aktueller
Stand
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Diff. Vorwoche
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ggü. Jahr.anf.
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Nasdaq Biotech (US)
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738
|
-1,5 %
|
+1,0 %
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Amex Biotech (US)
|
673
|
-3,7 %
|
+3,9 %
|
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Amex Pharma (US)
|
255
|
-3,0 %
|
-6,6 %
|
|
Pr. Ph. &
Healthcare (D)
|
1.440
|
-0,8 %
|
-0,7 %
|
|
Pr. Biotechnologie
(D)
|
159
|
-1,2 %
|
+5,3 %
|
|
Prime
IG Healthcare (D)
|
280
|
-0,4 %
|
+1,4 %
|
|
MDax (D)
|
4.960
|
-4,4 %
|
-13,0 %
|
|
Nasdaq
Composite (US)
|
1.468
|
-4,1 %
|
-9,9 %
|
Daten vom 19.02.2009
GPC Biotech und Agennix
schließen sich zusammen: Gestrigen Unternehmensangaben zufolge haben beide
Biotechnologie-Gesellschaften gemeinsam mit dem GPC Biotech-Großaktionär
„dievini Hopp BioTech“ eine Vereinbarung über einen Zusammenschluss getroffen.
Im Rahmen der Transaktion soll GPC auf eine neue deutsche Gesellschaft
verschmolzen werden, in die die Aktien von Agennix und eine Bareinlage in Höhe
von ca. 15 Mio. Euro eingebracht werden sollen. Daraus ergäbe sich ein
rechnerischer Wert pro GPC-Aktie von 1,26 Euro. Zuletzt notierten die Titel bei
1,07 Euro weitgehend unverändert auf Vortagesschlusskursniveau.
Der Arzneimittelhersteller Paion gab
zur Wochenmitte seinen Rückzug von der Londoner Börse bekannt: Wie die Aachener
mitteilten, sollen die Aktien des Unternehmens ab dem 19. März nicht mehr am
Londoner Alternative Investment Market (AIM) gelistet sein. Weiteren Angaben
zufolge ständen die Kosten für das AIM-Listing in keiner Relation zu den
geringen Handelsmengen. Das Depository-Interests-Programm solle dagegen
aufrecht erhalten werden. Das Listing an der Frankfurter Börse bleibe von
dieser Entscheidung unberücksichtigt. An der LSE sank der Aktienkurs nach
Bekanntgabe des Rückzuges um bis zu 15 % auf zwischenzeitlich nur noch 83 GBp.
In Frankfurt verharren die Papiere hingegen weiterhin bei 1,10 Euro.
Der im MDax notierte Generikahersteller Stada Arzneimittel sei
russischen Medienberichten zufolge am Medikamentenhersteller OAO Veropharm
interessiert. Stada, die demzufolge für einen Kontrollanteil an Veropharm
bieten sollen, äußerten sich bislang noch nicht öffentlich zu den Meldungen.
Demgegenüber bestätigte Veropham der Presse, das laufende Gespräche über einen
möglichen Beteiligungsverkauf inzwischen lanciert wurden. Die Transaktion soll
einen Wert von 210 bis 230 Mio. US-Dollar haben. Seit Wochenbeginn büßten die
Wertpapiere des Bad Vilbeler Unternehmens dennoch mehr als 13 % auf nunmehr
15,97 Euro ein.
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