Seit der Bekanntgabe der IPO-Pläne hätten sich die
Volatilität und die Unsicherheiten an den Kapitalmärkten deutlich erhöht,
begründete GSW die vorläufige Absage des Börsengangs. Hauptverantwortlich dafür
seien makroökonomische Entwicklungen in Folge der Griechenland-Krise.
Die Entscheidung, die Erstnotiz zu verschieben, fiel kurz vor dem für den 6.
Mai geplanten Ende der Zeichnungsfrist. Nach den erfolgreich platzierten
Erstemissionen von Kabel Deutschland, Tom Tailor, Brenntag und Joyou in der
zweiten März-Hälfte erhält der gerade erst wieder belebte deutsche IPO-Markt
einen ersten Dämpfer.